Fachschaftsrat Jura
Uni Hannover

   
 

Justitia
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
Uniwahlen vom 12.01.-14.01.2010 (10.01.2010)
Liebe Studierende,
m
in der kommenden Woche finden die alljährlichen Uni-Wahlen statt. Bei selbigen werden die studentischen Mitglieder folgender Gremien gewählt:
m
- Fachschaftsrat
- Fakultätsrat
- Studentischer Rat
- Senat).
m
Es kann am 12., 13. und 14. Januar gewählt werden, am 14. Januar können Fakultätsrat und Senat allerdings nicht mehr gewählt werden. Damit können alle Gremien gewählt werden am:
m
Dienstag (12.01.) von 09:00-16:00 Uhr, Foyer Hörsaalgebäude
Mittwoch (13.01.)von 09:00-16:00 Uhr, Foyer Hörsaalgebäude.
m
Am 14.01. können dann nur noch von 09:00-13:00 Uhr der Studentische Rat und der Fakultätsfachschaftsrat gewählt werden.
 
Zudem wird über den Umfang des SEMESTERTICKETS abgestimmt. Dabei kann folgendes gewählt werden:
- GVH und/oder
- DB und Co und/oder
- Metronom
 
Um Stimmen abzugeben, wird lediglich ein Personalausweis benötigt.
14. OG am Conti Campus besetzt! (07.12.2009)

von:

http://unsereunihannover.blogsport.de/

Umzug geglückt!

Wir sind heute dem Audimax in den 14. Stock des Hochhauses am Conticampus umgezogen. Jetzt haben wir einen großen Raum (mit Fenstern und einer super Aussicht!!) und hoffentlich noch ein paar weitere Seminarräume in denen wir konstruktiv arbeiten können, was im Audimax teilweise nur bedingt möglich war.
Wie jeden Abend findet heute das Abend- Plenum um 18 Uhr statt. Kommt vorbei und arbeitet mit, in neuer Arbeitsatmosphäre, an Forderungen und Aktionen für ein besseres Bildungssystem!
Wir sind jetzt seit über 2 Wochen aktiv und der Bildungsstreik ist noch lange nicht vorbei!
Reaktion auf die Aufforderung des Präsidiums (07.12.2009)

Reaktion auf die Aufforderung des Präsidiums der BUH (Besetzte Universität Hannover) vom 4.12.2009

Sehr geehrtes Präsidium,

Wir, die Besetzerinnen und Besetzer des Audimax, nehmen Ihre Aufforderung mit Unverständnis zur Kenntnis. Aus unserer Sicht steht sie aber auch nur in der Kontinuität ihrer bisherigen Aussagen und Handlungsweisen und ist daher im Grunde wenig überraschend. Wie schon zuvor sprechen Sie von der Symbolträchtigkeit unserer Besetzung, flüchten sich dann aber in vorgeschobene und nicht zutreffende Räumungsgründe. Damit verdrehen Sie Tatsachen und drehen das „Ursache-Wirkungsprinzip“ um.

Im ersten Präsidiumsbeschluss hieß es noch, dass wir den Vorlesungsbetrieb stören würden, dies haben wir entkräftet, indem wir eigenständig aufgezeigt haben, dass sehr wohl alternative, freie Räume zur Verfügung stehen. Nun heißt es, dass „die mit der Besetzung einhergehenden Behinderungen nicht weiter toleriert werden können“. Die Behinderungen, die unsere Besetzung auslöst, sind aus unserer Sicht minimal: Was ist schon die Kleinigkeit einer Fahrt zur Bismarckstraße gegenüber den Problemen denen alle Studierenden bundesweit tagtäglich ausgesetzt sind!? Der aktuelle Räumungsgrund ist wieder nur vorgeschoben. In der Logik ihrer bisherigen Vorgehensweise werden Sie uns wahrscheinlich stets mit neuen haltlosen Gründen konfrontieren.
Wir bitten Sie in Zukunft konsistenter zu argumentieren, um eine klarere Verhandlungsbasis zu schaffen.

Es ist weiter falsch, dass wir die Kommunikation blockieren würden oder einseitig Ihre Terminvorschläge abgelehnt hätten. Wir haben Ihnen vielmehr eine ganze Reihe von Terminvorschlägen für ein erneutes Gespräch ab dem 7. Dezember unterbreitet. Es ist daher falsch, uns mangelnde Kommunikationsbereitschaft vorzuwerfen, nur weil wir die von Ihnen diktierten Terminvorschläge vor dem 7. Dezember nicht annehmen wollten. Des Weiteren waren fast täglich Studierende der Besetzung beim Präsidium um den Kontakt zu halten.

Auch aus unserer Sicht ist „in den nächsten Monaten eine intensive Arbeit aller Beteiligten erforderlich“! Diese Arbeit war aber schon seit Jahren erforderlich und niemand von den Zuständigen hat sich um sie gekümmert, bzw. die studentische Kritik ernst genommen. Es entbehrt daher jeder Logik, dass wir, die BesetzerInnen, nun nach zweieinhalb Wochen das Feld räumen sollen, nur weil es nach dem medialen Druck auf die Verantwortlichen (die noch immer die Verantwortung zum jeweils Anderen schieben) zu ersten Lippenbekenntnissen kommt. Wir haben dem Präsidium uniinterne Forderungen übermittelt, ebenfalls bundesweite aufgestellt, wir sind zu europaweiten Vernetzungstreffen gefahren: Wir waren in den letzten zwei Wochen (auch unter mehrmaligen Räumungsdruck) äußert produktiv. Unsere uniinternen Forderungen wurden größtenteils vom Präsidium wegen fehlender Zuständigkeit abgelehnt. Zusagen vom Präsidium sind bis heute nicht eingelöst worden (siehe die Abschaffung von Anwesenheitslisten), stattdessen fordern Sie weitere, detailliertere Forderungen, von denen Sie selber sagen, es sei schwer sie in kurzer Zeit aufzustellen.

Das Audimax entspricht schon seit längerem nicht mehr unseren Arbeitsanforderungen an Räumlichkeiten, Struktur und Tageslicht. Daher werden wir uns im Laufe der nächsten Woche einen anderen Raum aneignen, der für unsere Zwecke besser geeignet ist. In diesem studentischen Freiraum sollen weitere Forderungen erarbeitet, Vernetzungsarbeit innerhalb Hannovers, Niedersachsens, bundesweit und europaweit geleistet, ein Streik- und Infocafe aufgebaut, zukünftige Aktionen geplant und weitere Öffentlichkeitsarbeit für unsere Anliegen gemacht werden.
Wir gehen davon aus, dass das angedeutete Präsidiumsangebot einer Duldung in anderen universitären Räumen weiterhin besteht. Sowie, dass das Angebot erhalten bleibt, dass wir Plena in einem Raum unserer Wahl abhalten können. Wir werden Sie im Laufe der nächsten Woche über diese Räume informieren.

Mit freundlichen Grüßen,
die Besetzerinnen und Besetzer des Audimax